Museen und Kunst

Selbstporträt, Paul Gauguin, 1893

Selbstporträt, Paul Gauguin, 1893

Selbstporträt - Paul Gauguin. 46 x 38 cm

Gauguins Selbstporträt mit Hut wurde am Ende der ersten tahitianischen Periode begonnen und in Paris fertiggestellt.

Kenner von Gauguins Kreativität werden sofort nicht den Künstler selbst auf sich aufmerksam machen, sondern den Hintergrund, auf dem er sich festgehalten hat. Auf der rechten Seite des Bildes sehen Sie deutlich ein anderes berühmtes Werk des Autors - die Leinwand "Der Geist der Toten schläft nicht". Gauguin liebte diese Technik - er zitierte gerne seine eigenen Bilder und nahm neue Werke auf. Es genügt, sich an das "Selbstporträt mit dem gelben Christus" zu erinnern.

Der Autor gab seinem Gesicht einen ungewöhnlichen Winkel - ein erhobenes Kinn, einen voreingenommenen Blick, ein Halbprofil. Die technische Lösung der Arbeit entspricht Gauguins Stil - reine Farben, eine klare Linie, helle koloristische Elemente in Form von Mustern.

Ein vorsichtiger und irgendwie distanzierter Künstler erscheint vor uns. In der Tat erlebte Gauguin zu dieser Zeit eine der schwierigen Phasen seines Lebens - die Trennung von Polynesien und der schwangeren Tehura, den Zusammenbruch der Beziehungen zu Anna Yavanskaya und ein Missverständnis der Öffentlichkeit. Bereits 1895 kehrte der Meister wieder auf die Insel zurück, nachdem er in seiner Heimat weder Glück noch Anerkennung gefunden hatte.


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